Qenaj und Juhasz führen die Germanen zum Unentschieden

Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe, doch in den ersten 30 Minuten sah es nach einer klaren Sache für die Gäste aus. Mit hohem Tempo setzte die Truppe von Coach Rief blau-weiß enorm unter Druck. Bereits nach 10 Minuten ging der VfB durch Eichhorns ersten Saisontreffer in Führung. Nach einem Freistoß, der quer durch den Strafraum sprang, stand Eichhorn am langen Pfosten völlig blank und nickte seelenruhig ein. Eine Reaktion blieben die Germanen schuldig, im Gegenteil, die Remser blieben am Drücker und hatten weitere gute Möglichkeiten die Führung zu erhöhen.

Erst nach einer halben Stunde ließ der Druck des VfB nach und der SVG kam dadurch besser ins Spiel. Vor allem Qenaj tankte sich das ein oder andere Mal durch die Kette der Remser und kam 1-2 mal gefährlich zum Abschluss. Die größte Chance hatte allerdings Jubilar (100 Spiele) Patrick Kraut in der 38. Minute. Nach einem schönen Pass von Tobi Krüger in den Rückraum des Strafraums zeigte „Pato“ aus 8m leider Nerven und verzog das Leder über den Kasten. So ging es mit einem verdienten Rückstand in die Pause. Nach Wiederanpfiff war die Partie zunächst ausgeglichen und der SVG bemühte sich, den nötigen Druck aufzubauen um den Anschluss zu erzielen. Doch letztlich war es, wie bei den Gästen, ein Freistoß, der die Gastgeber zurück ins Spiel brachte. Eddi Qenaj, der nach vielen Fehlzeiten das erste Mal in der Startelf stand, zeigte mal wieder, warum die Offensivhoffnungen auf ihm ruhen.

Unnachahmlich schraubte sich der Lulatsch in die Lüfte und vollstreckte zum Ausgleich in der 58. Minute. Doch nur 4 Minuten später kam die postwendende Antwort des VfB. Aus einem völlig unnötigen Einwurf entwickelte sich ein völlig unnötiger Elfmeter, der auch noch verschossen wurde und bei dem der starke Max Stumm am schnellsten nachsetzte und Jens Krüger keine Chance ließ. Die letzten 25 Minuten spielten nur noch die Germanen und belohnten sich letztlich mit dem 2:2 Ausgleich durch Adam Juhasz. Am Ende hatte Anton Lendl noch den Sieg auf dem Fuß, doch letztlich endete die Partie verdient mit einem Remis.

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