Schiedsrichter entscheidet Spiel zu Gunsten der Gastgeber

Hochmotiviert nach dem tollen Auftritt gegen Schwaikheim begann der SVG die Auswärtspartie in Pflugfelden und hatte gleich in der 9.Minute eine kritische Situation zu überstehen, als der TVP mit bekannt schnellen Konterfußball über die linke Angriffsseite in den Strafraum eindrang und der Abschluss nur um Zentimeter am langen Eck vorbei flog. Der SVG benötigte bis zur 25. Minute für den ersten gefährlichen Angriff; Qenaj legte an der Strafraumkante gekonnt auf Feik ab doch der Flachschuss konnte von Heß im TVP-Tor abgewehrt werden. Keine 60 Sekunden später waren wiederum die Pflugfeldener gefährlich vor dem Germanentor; eine Ablage im Strafraum wurde geschickt angenommen und der Flachschuss aus ca. 12 Meter, halblinke Position klatsche gegen den Pfosten. In der 30. Minute dann eine Großchance für den SVG; Januzi chipte den Ball gekonnt auf Tsiolakidis der den Ball gerade noch vor der Torauslinie retten konnte und scharf nach Innen legte, der heran stürmende Krüger schoss den Ball jedoch aus gut 5 Meter über das Tor. Die letzte gefährlich Aktion in Hälfte 1 gehörte dann den Germanen als Qenaj mit einem satten Flachschuss aus ca. 18 Meter Heß nicht überwinden konnte. Mit einem unterm Strich leistungsgerechten Unentschieden gingen die Mannschaften in die Pause.

Schiedsrichter Schmidt Stand am Ende der Partie im Mittelpunkt

In den zweiten 45 Minuten nahm dann die Partie etwas mehr Fahrt auf und es kam in der 50. Minute zur ersten kniffligen Aktion im Spiel; ein langer Ball auf Krüger in die Spitze der in den Strafraum eindrang und ein herausstürmender Torhüter, der Ball und Gegner trifft , so mancher Schiedsrichter hatte hier schon Elfmeter gepfiffen; nicht jedoch der im späteren Verlauf der Partie völlige überforderte Schmidt aus Tübingen. Trotzdem schaffte der SVG mit dem schönsten Angriff im Spiel in der 58. Spielminute die Führung. Ein Flanke von Hirsch auf Haufe brachte dieser zu Krüger, der im Strafraum Tsiolakidis einsetze und dessen Ablage verwandelte Qenaj mit einem satten Schuss aus ca. 11 Meter ins linke Toreck. Dieses Tor beflügelte jetzt jedoch den Gastgeber, der in den folgenden Minuten das Tor der Germanen belagerte und vehement auf der Ausgleich drängte. Tapfer hielten die Germanen dagegen und immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen, um den Ausgleich zu verhindern. Als der SVG sich nach einer gut 15 minütigen Abwehrschlacht etwas befreite und wieder besser im Spiel war, folgte der Nackenschlag. Ein Stellungsfehler der zu weit aufgerückten Germanen Abwehr führte zu einem langen Pass auf die rechte Außenbahn, Shala drang in abseitsverdächtiger Position in den Strafraum ein und setze den Ball knapp neben dem langen Pfosten zum 1:1 in die Maschen. Nun kam die entsprechende Hektik auf und Schiedsrichter Schmidt rückt in den Mittelpunkt des Geschehens. In der 84. Minute kollidierte der sich aus dem Strafraum bewegende Feyhl mit Baumeister und Schmidt pfiff sofort Elfmeter. Da Baumeister mit dem Rücken zum Angreifer stand eine völlig falsche und nicht nachvollziehbare Entscheidung die das Spiel am Ende für den TVP entschied den Delkos verwandelte sicher zum 2:1. Zu allem Überfluss sah in dieser Aktion der reklamierende Germanen Trainer Andreas Eschenbach die rote Karte. Trotzdem hätten die Germanen in der 92. Minute noch zum Ausgleich kommen können, hätte Schmidt nach einem klaren Foul an Qenaj im Strafraum sofort auf Elfmeter entschieden und hier nicht Vorteil abgewartet. Der Ball kam zwar in dieser Szene zu Haufe doch dessen Schuss wurde abgeblockt. Eine am Ende sehr unglückliche Niederlage für die Germanen. Bleibt zu hoffen, dass die Schiedsrichterbeobachter ihre Konsequenzen aus der Schiedsrichterleistung ziehen. Ausdruck dafür auch der Kommentar des gegnerischen Trainers, der in der fragliche Szene nicht auf Elfmeter für seine Mannschaft entschieden hätte. Nun heißt es “Mund abputzen” und sich auf das genauso schwere Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den FV Kornwestheim vorzubereiten.
Germania: Pfahl – Schöbinger, Agyemang, Hirsch, Macorig – Januzi, Tsiolakidis (75. Baumeister), Feik (58. Karanatsios, 88. Bien-Aime), Krüger, Schneider (58. Haufe) – Qenaj Tore: 0:1 (58. Qenaj) 1:1 (79. Shala), 2:1 (84. Delkos – Elfmeter)Besondere Vorkommnisse: 84. Rote Karte – Eschenbach, 90+3. gelb/rot – Krüger
Thomas Krüger

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